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DISPLACED PERSON
EINÜBUNG IN HEIMATLOSIGKEIT

Szenische Installation von Ulrike Janssen
Gastspiel theaterblackbox köln
Nominiert für den Kurt-Hackenberg-Preis 2014

Foto: ©MEYER ORIGINALS

„Displaced Persons“ hießen nach dem Zweiten Weltkrieg Menschen, die ihre Heimat verloren hatten: Flüchtlinge, Zwangsarbeiter und Häftlinge.

Heute kommen viele Flüchtlinge zu uns. Wie fühlt sich „Heimatlosigkeit“ an, wie geht man damit um? Das Trauma dieser Erfahrung ist nicht nur eine Herausforderung für denjenigen, dem es widerfährt; es fordert uns alle heraus, die wir diesen Menschen begegnen und mit ihnen zusammenleben.

Die szenische Installation unternimmt eine dokumentarisch-poetische Reise.

Uraufführung: 9. Oktober 2014

 

Presse:

"Es gelingt eine 70-minütige Montage aus starken Bildern und Worten, die auf elegante Weise Ästhetik und Poesie mit ernster Thematik verbindet und nicht bloß auf Betroffenheitsrhetorik setzt." (Kölner Stadtanzeiger 13.10.14)

"Starke Bilder entstehen (...) immer wieder wechseln szenische Aktionen mit minimalistischen Videos von Körperzellen, Wasser oder Himmel. Es geht also nicht um die Politdebatte, sondern die Inszenierung traut sich Innenansichten sinnlich sichtbar zu machen. Das 'Fremdsein ist ein Grab'. Dank dieses kommentarlosen Dokumentationsstils werden solche Sätze viel mehr als nur ein Zitat in Erinnerung bleiben." (Stadtrevue, Nov.'14)

Konzeption/Texte/Video/Regie: Ulrike Janssen

Szenische Einrichtung: Susanne Seuffert
Musik/Sounddesign:
Tim Elzer
Bühne/Licht:
Dietrich Körner
Technik:
Thorsten Zietsch
Assistenz:
Alina Welsch
Eine Produktion von theaterblackbox köln.
Mit:
Gerda Böken, Ounfa Cone, Idris Kani

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