Marcus Seibert

Do bess ming Stadt – Köln, eine Baustelle

Foto: ©MEYER ORIGINALS

“Do bess ming Stadt – Köln, Eine Baustelle“ legt den Finger in die Wunde und sucht nach unserer Identität auf kölsche Art: Fünf Kandidaten treffen vor der Aufzeichnung der Fernsehsendung „Ich bin Köln“ aufeinander und jeder meint, die besten Argumente auf seiner Seite zu haben – Eine lebendige Auseinandersetzung mit Köln und den gelebten Widersprüchen dieser Stadt.

Die Diskussion um Identität hat in jüngster Zeit deutlich an Schärfe gewonnen. Rechte fordern auch für Köln ein Ende der Überfremdung. Doch gegen die Fremdenfeindlichkeit formiert sich Widerstand. Navid Kermani widerspricht den „Hass-Parolen“ aus seiner Erfahrung als Migrantensohn: „Meine Heimat ist nicht Deutschland, sie ist mehr als Deutschland“. Und aus diesem „mehr“ an Sprachen, Sitten und Liedern entsteht eine neue gemeinsame Zukunft – auch und gerade in Köln.

Premiere: 28. April 2017

 

„...ein bissiger, melancholischer und zugleich unterhaltsamer Abend. Langer, begeisterter Applaus.“ (Express, Sonntag, 30.04.2017)

 „Angeführt von Bernd Reheuser, der als beflissener Bildungsmensch die pointiertesten Spitzen gegen die Kölner Kultur abschießen darf, gebe auch die Kollegen ihren Figuren Authentizität und Ausstrahlung mit.“ (Kölner Stadtanzeiger, 6./7.05.2017)

 

Regie: Heinz Simon Keller

Bühne und Kostüme: Petra Maria Wirth
Video: Christoph Stec

Mit: Assim Asmani, Frank Maier, Bernd Reheuser, Franziska Seifert, Sabine Wolf

Die nächsten Termine:
Freitag, – 20:00 Uhr