Unschuld von Dea Loher

Gastspiel des Theater TKO

In Dea Lohers Stück "Unschuld" geht es um große Menschenfragen und kleine Alltäglichkeiten, um alles, was unser Leben so unerträglich schwer und sinnlos macht - aber auch um die leise Hoffnung, dass es doch einen Ausweg gibt, einen Weg oder ein Ziel.
Eine vielstimmige Theaterpassion über den Zustand der Welt, zusammengefügt aus lauter kleiner Einzelschicksalen.

Regie und Bühne: Nada Kokotovic
Kostüme: Joanna Rybacka
Mit: Natalie Forester, Klaus Nicola Holderbaum, Nedjo Osman, Doris Plenert, Tuong Phuong, Katharina Waldau

So, 11.11.2018 um 18h
Mi, 14.11.2018 um 20h

Begleitagentin

von Mark Zak

Die Suite eines Luxushotels. Oleg, russischer Oligarch, sitzt am Laptop und arbeitet. Er handelt mit Millionen: Leerverkäufe, Aktien, Staatsanleihen. Doch dann taucht die Begleitdame Helga auf. Sein Bodyguard soll sie bestellt haben, aber der steckt wohl noch im Stau...

Pressespiegel
"Der Anfang des Theaterstücks ist ungemein witzig, wahnsinnig spritzig und das Publikum hat wirklich viel zu lachen. Es ist (...) tiefgründig, es wird nie zum Klamauk, es hat Tempo, ist abwechslungsreich und es stellt sehr ernsthaft die Frage nach Nächstenliebe und Rache. ...Ein wirklich sehenswertes, dichtes Theaterstück von 75 Minuten mit hervorragenden Schauspielern. Denn auch Mark Zaks Partnerin – Chris Nonnast ist einfach überwältigend." Dom Radio

"Es ist durchdacht, man bleibt dran und das funktioniert sehr schön und dafür gab es auch am Ende auch viel Applaus... Es sind so viele kleine Anekdoten und Witze...  Es hat sehr viel Spaß gemacht... ein sehr kurzweiliger Abend, den man sich sehr schön anschauen kann."  WDR 3, 11.6.18                                                      

"Wie weit die unselige gemeinsame Vergangenheit des Zweiten Weltkrieges, die Geschichte der Großeltern und der beiden deutschen Staaten bis in die Gegenwart der Enkel reicht, das wird nicht oft erzählt – und schon gar nicht so unterhaltsam. Regisseur Thomas Leutzbach serviert die Begegnung im Hotel lange Zeit mit Tempo wie eine erotisch angehauchte Komödie. Doch Helga, die in der DDR aufwuchs, kann nicht nur Witze und Massagen: Unnachgiebig insistierend kreist sie den Russen ein, fragt nach Ukraine-Besetzung und Putin, Pussy Riot und Menschenrechten, bis Olegs Fassade bröckelt. Mehr noch: Nach und nach macht Helga das Gespräch zum Tribunal... Dennoch berührt die von Chris Nonnast präzise gezeichnete „Begleitagentin“." Kölnische Rundschau, 13.06. 2018 

Regie: Thomas Leutzbach
Bühne: Eva Sauermann
Kostüme: Annemarie Kögl

Mit: Chris Nonnast, Mark Zak