Fanny Meyer (AT) (UA)
Zwischen 1928 und 1935 gehörte Fanny Meyer zum Ensemble des Kölner Hänneschen Theaters. Mit Stimme und Körper hinter der Britz erweckte sie die Figur der „Bestemo“ – auch „Mariezebell“ genannt – zum Leben. Viel mehr ist von ihrem Leben nicht dokumentiert. Fest steht nur: 1935 wurde sie wegen ihrer jüdischen Herkunft entlassen, 1943 wurde sie in Auschwitz ermordet.
Das Stück nutzt die wenigen Bruchstücke ihrer Biografie als Ausgangspunkt. Drei Spieler*innen setzen die handwerkliche Präzision und die Magie des Puppenspiels gegen die Bürokratie der Entrechtung und Entmenschlichung. Während auf der Bühne tote Objekte zum Leben erwachen, verändert sich die Stadt Köln vor der Tür bis zur Unkenntlichkeit. Eine Annäherung an ein fast vergessenes Leben.

Mit
*Schauspielschüler:in
In Kooperation mit dem Hänneschen Theater