FANNY & MARIZEBILL (UA)

Ein Mensch verschwindet

Von TamTam / In Kooperation mit dem Hänneschen Theater

Ein Stück über Köln, die Magie des Hänneschen Theaters und das systematische Verschwinden eines Menschen

Zwischen 1928 und 1935 gehörte Fanny Meyer zum Ensemble des Kölner Hänneschen Theaters. Mit Stimme und Körper hinter der Britz erweckte sie die Figur der „Marizebill“ – auch „Bestemo“ genannt – zum Leben. Viel mehr ist von ihrem Leben nicht dokumentiert. Fest steht nur: 1935 wurde sie wegen ihrer jüdischen Herkunft entlassen, 1943 wurde sie in Auschwitz ermordet.


Das Stück nutzt die wenigen Bruchstücke ihrer Biografie als Ausgangspunkt. Drei Spieler*innen setzen die handwerkliche Präzision und die Magie des Puppenspiels gegen die Bürokratie der Entrechtung und Entmenschlichung. Während auf der Bühne tote Objekte zum Leben erwachen, verändert sich die Stadt Köln vor der Tür bis zur Unkenntlichkeit. Eine Annäherung an ein fast vergessenes Leben.

 

 

Spielort: Bühnensaal

PREMIERE
Fr 11.12.
20:00

Mit

Laura Schulten
Julia Staufer
Ruth Winandy*

*Schauspielschüler:in
Konzept, Text,
Ulrike Janssen
Ausstattung, Video,
Dietrich Körner
Sound, Licht, Regie
Maria Strauch
Frederik Werth
Premiere
11. Dezember 2026
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