Peer Gynt, unersättlich

Von Lidia Polito nach Henrik Ibsen

Du kannst alles werden – wenn die Lüge zur Währung und das Ich zum Dauerprojekt wird

Du kannst alles werden – das ist das Versprechen der Moderne. Und Peer Gynt vermutet einen Kaiser in sich selbst. Auf der Suche nach Selbstverwirklichung schlüpft er in unzählige Rollen: Narzisst und chronischer Lügner, Schwärmer und Fantast, Unternehmer und Feilscher, Kaiser und Beklauter. Aber nicht nur seine Identität, auch seine Liebe zu Solveig ist von zweifelhafter Qualität. Solveig ist selbst eine Suchende … Die junge Autorin und Regisseurin Lidia Polito fragt in ihrer Fassung nach Authentizität in einer Welt der Illusionen, in der die Lüge zur Währung und das Ich zum Dauerprojekt wird.

 

Spielort: Bühnensaal

Fr 25.09.
20:00
Sa 26.09.
19:00
Fr 30.10.
20:00
Sa 31.10.
19:00

Mit

Thomas Tom Brandt
Julia Staufer
Rayon Mühleib*
Paula Wetten*
Ruth Winandy*

*Schauspielschüler:in
Fassung & Regie
Lidia Polito
Ausstattung
Isa Kasten
Regieassistenz
Jan Wieczarkowiecz
Dramaturgie
Ulrike Janssen
Song "Peers Reise"
Thomas Tom Brandt
Video
Timo Vogt
Premiere
03. September 2026
Dauer
ca 80 Minuten, keine Pause
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Im besten Sinne des Wortes verspielt, teilweise geradezu entfesselt und sehr körperlich.

— Plotgewitter, September 2026

Mutter Ase und Freundin Solveig, die beiden wichtigsten Frauen in Peers Leben, werden wunderbar differenziert beide von Staufer dargeboten.

— Plotgewitter, September 2026

Es ist den Akteur:innen auf der Spielfläche im Bühnensaal der Tanzfaktur mit ihrer ausdrucksstarken und feinfühligen Interpretation zu verdanken, dass auch die Inhalte der Gedichtsverse gut verständlich rüberkommen. Dies gilt nicht nur für die bereits etablierten Kräfte Staufer und Brandt, sondern auch für drei Schüler:innen der Keller-eigenen Schauspielschule: Rayon Mühleib, Paula Wetten und Ruth Winandy.

— Plotgewitter, September 2026

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