Peer Gynt, unersättlich

Von Lidia Polito nach Henrik Ibsen

Du kannst alles werden – wenn die Lüge zur Währung und das Ich zum Dauerprojekt wird

Du kannst alles werden – das ist das Versprechen der Moderne. Und Peer Gynt vermutet einen Kaiser in sich selbst. Auf der Suche nach Selbstverwirklichung schlüpft er in unzählige Rollen: Narzisst und chronischer Lügner, Schwärmer und Fantast, Unternehmer und Feilscher, Kaiser und Beklauter. Aber nicht nur seine Identität, auch seine Liebe zu Solveig ist von zweifelhafter Qualität. Solveig ist selbst eine Suchende … Die junge Autorin und Regisseurin Lidia Polito fragt in ihrer Fassung nach Authentizität in einer Welt der Illusionen, in der die Lüge zur Währung und das Ich zum Dauerprojekt wird.

 

Spielort: Bühnensaal (klimatisiert)

Fr 30.10.
20:00
Sa 31.10.
19:00
Fr 18.12.
20:00
Sa 19.12.
19:00
Theatertag 8 €
Fr 29.01.
20:00
Sa 30.01.
19:00
Fassung & Regie
Lidia Polito
Ausstattung
Isa Kasten
Regieassistenz
Jan Wieczarkowiecz
Dramaturgie
Ulrike Janssen
Song "Peers Reise"
Tom Thomas Brandt
Video
Timo Vogt
Premiere
03. September 2026
Dauer
ca 80 Minuten, keine Pause
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Ein Theaterabend, der keine Wünsche offen lässt.

— Kölner Stadtanzeiger, Oktober 2026

Schlau, schamlos und absolut sehenswert

— Stadtrevue, Oktober 2026

Eine entzückende Modernisierung von Ibsens Welten- und Seelendrama, vom hohen Ross heruntergeholt und zum Drama einer Identitätssuche und einer verfehlten Liebe umgeschrieben. Unbedingt sehenswert.

— Theater Pur

Im besten Sinne des Wortes verspielt, teilweise geradezu entfesselt und sehr körperlich.

— Plotgewitter, September 2026

Mit traumwandlerischer Sicherheit wandelt die Aufführung zwischen Ibsen’schem Märchen und heutigem Lebensgefühl, zwischen Poesie und Witz, verbalen Kunststückchen und Alltagssprache sowie zwischen spitzer Ironie und Zuneigung zu den Figuren.

— Theater Pur

Federleicht, verspielt und pointiert auch in den inszenatorischen Mitteln kommt diese gelungene Inszenierung daher. Man spürt dabei in jeder Minute, dass die Regisseurin ihr junges Ensemble liebt, und die Schauspieler geben diese Liebe in großer Lust am Spiel zurück.

— Kölner Stadtanzeiger, Oktober 2026

Das Premierenpublikum war begeistert und spendete nach intensiven 80 Minuten langen verdienten Beifall. Ob Peer seinen Wunsch, Kaiser zu werden, am Ende aufgibt, bleibt offen. Redestoff genug für den Nachhauseweg…

— Luurensrhein, September 2026

Tom Thomas Brandt verkörpert den Testosteron-Zampano Peer mit kraftstrotzender Vitalität, die den Bühnenraum in Schwingung versetzt. Die Trolle – herrlich gespielt von Rayon Mühleib, Paula Wetten und Ruth Winandy.

— Kölner Stadanzeiger, Oktober 2026

Mutter Ase und Freundin Solveig, die beiden wichtigsten Frauen in Peers Leben, werden wunderbar differenziert beide von Staufer dargeboten.

— Plotgewitter, September 2026

Peer Gynt wird intensiv gespielt von Tom Thomas Brandt. Fließend und gekonnt schlüpft Julia Staufer aus der Rolle der Mutter in die Rolle der Geliebten und zurück.

— Kulturspiegel, Oktober 2026

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