Rage

von Simon Stephens

Eine Silvesternacht auf einer Kreuzung in einer europäischen Metropole. Betrunkene, Partygänger, Passanten auf dem Heimweg, Polizisten treffen aufeinander. Kurze Szenen entwerfen das Panorama einer Gesellschaft, in der Feierlaune umschlägt in Aggression. Ängste und Erwartungen, Gewalt und Flirts, Rausch und Rassismus, Wut - und Hoffnung auf das neue Jahr: Das Stück von Stephens, entstanden auf der Basis einer Fotoserie, die Joel Goodman in der Silvesternacht 2015/16 im Zentrum von Manchester machte, enthält eine ganze Palette an Themen und Emotionen, die uns gerade jetzt beschäftigen. Wie wird, wie kann das Leben weitergehen? „Was machen wir morgen?“ – „Einfach. Pennen. Spazierengehen. Sich die Welt anschauen. Keine Ahnung, ehrlich.“

RAGE ist die Abschlussinszenierung 2021 der Schauspielschule der Keller!

Fr 10.12.
20:00
Sa 11.12.
20:00
Fr 07.01.
20:00
Sa 08.01.
20:00
Mi 26.01.
20:00

Mit

Josa Butschkau
Felix Dobriciu-Peter
Hannah Holthaus
Janis Günther
Sefa Küskü
Paula Luy
Aylin Ravanyar
Jack Rehfuß
Ina Rottstegge
Zeynep Topal
Regie & Bühne
Volker Schmalöer
Ausstattung
Johanna Viktoria Fechner
Dramaturgie
Ulrike Janssen
Regieassistenz
Victoria Caroline Parker
Technik
Paul Hollstein
Tom Thöne
Live-DJ
Yamila Lenzen

Koproduktion mit der Schauspielschule der Keller

Temporeich ist das Spiel und frappierend gut die Sprache, die mühelos zwischen Derbheiten und innigen, feinsinnigen Momenten springen kann.

Kölnische Rundschau, 11.11.2021

Die Inszenierung der Abschlussklasse der Schule des Theaters der Keller vollzieht in "Rage" rasant den Wechsel von Euphorie und Ausweglosigkeit, Poesie und Prolligem. Der Taumel, der das beständige Grundtrommeln bildet, kann gleichermaßen durch Freude, Frenetisches, Verlorenheit oder Frust ausgelöst werden.

Kölnische Rundschau, 11.11.2021

Das Publikum wird frontal angesprochen und fühlt sich immer stärker in den emotionalen Sog hineingezogen. Das ist ein wundersamer, aber lehrreicher Prozess.

Kölnische Rundschau 11.11.2021
Premiere
21. Oktober 2021
Altersempfehlung
ab 12 Jahren

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