Susanna (UA)

Kriminalistische Tanzperformance

Vom 28. Oktober 2022 bis zum 26. Februar 2023 zeigt das Wallraf-Richartz-Museum die weltweit erste Ausstellung, die sich ausschließlich Gemälden und Grafiken zur biblischen Erzählung der Susanna widmet, unter dem Titel "Susanna – Bilder einer Frau vom Mittelalter bis MeToo" werden Kunstwerke bis in die Gegenwart gezeigt, die verschiedene Aspekte der Susanna-Erzählung thematisieren, in der es um Voyeurismus, Nötigung, sexuellen Übergriff, Verleumdung, Machtmissbrauch und Zeugenschaft geht.

Die Tanzperformance von Bibiana Jiménez wird die Bildmotive in einem Parcours mit tänzerischen, räumlichen und musikalischen Mitteln in ein lebendiges Geschehen verwandeln, die aus dem angeschauten Objekt Frau schließlich ein handelndes Subjekt mit eigener Stimme macht. Das Publikum wird zum Voyeur und zum Zeugen des Geschehens.

 

Gefördert durch:

NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Ministerium für Kultur und Wissenschaft in Nordrhein-Westfalen

Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ - STEPPING OUT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz.

 

Spielort ist das Wallraf-Richartz-Museum und das Theater der Keller in der TanzFaktur.

Di 06.12.
20:00
Di 13.12.
20:00
im Wallraf-Richartz-Museum
Do 19.01.
19:00
im Wallraf-Richartz-Museum
Do 02.02.
19:00

Mit

Tanz
Sophia Otto
Felicia Nilsson
Jacob Gómez Ruiz
Künstlerische Leitung & Choreographie
Bibiana Jiménez
Texte & Dramaturgie
Ulrike Janssen
Produktionsassistenz
Daniela Riebesam
Musik
Marei Seuthe
Klaus Mages
Technik
Christoph Wide
Tom Thöne
Presse & Öffentlichkeitsarbeit
Ellen Brombach

von XXTanzTheater in Kooperation mit dem Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und dem Theater der Keller

Schlussend­lich […] siegt die Frau.

Kölnische Rundschau, 11. November 2022

Jimenez interpretiert das Thema als dynamisches Machtspiel zwischen Mann und Frau, bei dem der Mann zunächst seine körperliche Überlegenheit ausspielt.

Kölnische Rundschau, 11. November 2022

Die in wenig mehr als weiße Schleier gekleideten Tän­zerinnen verlassen ihre engen Käfige und bewegen sich mit erotisch aufgeladenen Bewegungen durch den Raum.

Kölnische Rundschau, 11. November 2022

Spannungsbogen garantiert.

Spotlight, November 2022
Premiere
03. November 2022
Dauer
ca. 50 Minuten, keine Pause
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