Transit

nach dem Roman von Anna Seghers

Wer auf der Flucht ist, ist auch immer irgendwo. In der Fremde, in der Unsicherheit, im Dazwischen. Wie zerbrechlich ist ein menschliches Leben? Wie kann man lieben, wo kann man leben, wenn man sich dabei immer wieder schuldig macht?

Anna Seghers’ großer Roman „Transit“, den die jüdische Autorin Anfang der vierziger Jahre schrieb, ist ein zeitloses Dokument der Verwundbarkeit des Menschen angesichts des Terrors.

Im Marseille der 40er Jahre sammeln sich die Flüchtlinge. Für die Weiterfahrt brauchen sie Transitpapiere, aber die sind kaum zu bekommen. In der zermürbenden Wartezeit steht für die Figuren in „Transit“ alles auf dem Spiel: die Identität, die Möglichkeit, irgendwo legal zu leben, die Möglichkeit, jemanden ohne Verlust zu lieben. Das einzige, was bleibt, ist die Unsicherheit …

Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2020

So 30.01.
18:00
Sa 26.02.
20:00
So 20.03.
18:00
Regie
Heinz Simon Keller
Fotokunst
Egbert Mittelstädt
Kostüme
Chiara Witzel
Dramaturgie
Ulrike Janssen
Foley Artist & Sound
Dieter Hebben
Regieassistenz
Feline Przyborowski

Das Theater der Keller startet mit einem beglückenden Theaterabend in die neue Saison und einer sehr bewegenden Adaption, die das Hirn und Herz der Zuschauer anspricht.

Kölner Stadt-Anzeiger, 11.09.20

Es entspinnt sich ein emotionsgeladenes Spiel um Identität und Liebe, gepaart mit dem Willen, um jeden Preis überleben zu wollen. Dahmen, die eine der schönsten Sprechstimmen besitzt, die man derzeit auf deutschen Bühnen hören kann, steht dabei im Mittelpunkt.

Kölnische Rundschau, 08.09.20
Premiere
04. September 2020

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